Tage
Neuer
Musik

Orient–
Okzident

Veranstaltungen

Eröffnungskonzert

Freitag, 11.10.2013, 20 Uhr


ensemble chronophonie und Duo Sidare:

»Der andere Orient«


Neue Musik orientalisch-stämmiger KomponistInnen und klassische irakische Musik

Füsun Köksal (Türkei) – Shiftings (2013) UA
Karim Haddad (Libanon) – « … and to think that what has been shall be, flowing ever unstill » (In memoriam Emmanuel Nunes) (2013) UA
Reza Vali (Iran) - Song (1987)
Elia Koussa (Libanon) - wa nabqa (2013) UA
Duo Sidara und Kassem Mohammed (Irak) – Maqam iraqi



Samstag,
12.10.2013,
16 Uhr

Präsentation der Schulworkshops, die in den Wochen zuvor stattfinden

Die orientalische SÆITE - Schüler der Musikschule Krefeld und Gäste, Leitung: Miro Dobrowolny

Krefelder Orient – Orient in Krefeld? - Klasse 4a der Edith-Stein-Schule Krefeld, Leitung: Lea Paulus und Christoph Scholz

„Wie der Zwist der Liebenden …“ - SchülerInnen der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasium am Moltkeplatz, Leitung: Martin Sander und Bijan Tavili

Babylon - Vokalpraktischer Kurs / Chorios des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums Ratingen, Leitung: Robert Bonsmann und Martin Wistinghausen



Wettbewerbskonzert

Samstag,
12.10.2013,
20 Uhr

Uraufführung der für den Kompositionspreis nominierten Werke

Gabriel Mălăncioiu – Faces of Oneness (2013) UA
Matthias S. Krüger - Kambozorg (2013) UA
Raphaël Languillat - Orchidées oranges (d' après Hokusai) (2013) UA
Katharina Roth - Snake charmer (2013) UA
Erich S. Hermann - shift 6–commentary on silence (2013) UA

hand werk
Fabian Hemmelmann - Bariton



Sonntag,
13.10.2013,
11 Uhr

Neue Musik im Sonntagsgottesdiens, anschließende Podiumsdiskussion mit den Preisträgern des Pax-Christi-Kompositionswettbewerbs

Werke von Reza Vali, Hans Darmstadt und Dimitri Terzakis
Christoph Scholz - Orgelimprovisationen

mit CANTATE Krefeld
Martin Wistinghausen, Bass
Daniel Agi, Flöte
Christoph Scholz, musikalische Leitung und Orgel



Abschlusskonzert

Sonntag,
13.10.2013,
18 Uhr


ART-Ensemble NRW:

Der Orient in europäischer Musik

Dimitri Terzakis - Seelenbilder
Martin Wistinghausen - Schatten Rosen Schatten
Ulrich Leyendecker - Hebräische Balladen
Arnold Schönberg - aus: 15 Gedichte aus dem „Buch der hängenden Gärten“
Anton Webern - 3 Lieder aus op. 4
Dimitri Terzakis - 2 Monodien für Stimme solo
Miro Dobrowolny - Hymnos

Julia Mihály, Sopran
Martin Wistinghausen, Bass
Ulrich Eisenlohr, Klavier
ART-Ensemble NRW:
Martin Schmincke, Violine
Christine Hanl, Viola
Othello Liesmann, Violoncello
Daniel Agi, Flöte
Didier Jacquin, Klarinette
Theodor Pauß, Klavier
Leitung: Miro Dobrowolny

Ensembles und Solisten

ensemble chronophonie, gegründet 2001; 2004 Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung und Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, 2005 „ensemble in residence“ beim Festival „Music Today“ in Seoul; Unterstützung durch die Stadt Freiburg, hier auch eigene Konzertreihe im Museum für Neue Kunst; genreübergreifende Projekte, etwa mit Regisseuren und Videokünstlern; zahlreiche Uraufführungen, Rundfunkproduktionen (SWR, Deutschlandfunk)

Das junge Kammermusikensemble hand werk, gegründet 2011 in Köln; Auftritte u. a. bei den „Wittener Tagen für Neue Kammermusik“, dem „Acht Brücken“-Festival in Köln, und dem Blurred Edges Festival in Hamburg; Präsentation vornehmlich von Werken, die schon aufgeführt worden sind, in welchen aber noch Potential für eine weitere, gründliche Einstudierung gesehen wird; ausgehend von der klassischen „Pierrot lunaire“-Besetzung auch Einbeziehung außergewöhnlicher Instrumente wie Alltagsgegenstände (Tisch, Luftballons etc.) und der menschlichen Stimme

Duo Sidare, ausgehend von traditionellen Themen entwickelt die Gruppe Sidare einen neuen Blick auf die klassische irakische Musik. Das Duo greift in seinen Improvisationen und Kompositionen verschiedene irakische Musikformen auf, die in den vergangenen 50 Jahren von irakischen Musikern vernachlässigt worden sind. Dies sind Lieder längst vergessener Zeiten oder Klagegesänge, die ausschließlich in der Frauenwelt existieren. Krieg und Zerstörung zum Trotz versucht die Gruppe Sidare aus dem Exil heraus die kulturelle Identität des Iraks zu bewahren,indem sie möglichst viele der nationalen aber auch regionalen irakischen Musikformen aufspürt und ihnen neues Leben einhaucht.
Die bis zu tausend Jahre alten Melodien, klingen für das heutige Ohr fremd, doch werden sie durch die Bearbeitungen von Saad Thamir und Bassem Hawar den arabischen und europäischen Ohren näher gebracht.
Sidare bedeutet soviel wie „Käppi“ oder „Schiffchenmütze“. Die Sidare ist eine typische Kopfbedeckung, die bis heute ausschließlich in Bagdad von den Maqam-Rezitatoren beim Musizieren getragen wird.

Kassem Mohammed, 1969 in Dyala (Irak) geboren; 1985 Absolvent der Musikhochschule als Jahrgangsbester im Fach Santur; Santur-Spieler der berühmten Al-Bayariq-Gruppe unter Leitung des renommierten Oud-Spielers und Komponisten Munir Bashir; ab 1991 Studium der Musikwissenschaft in Bagdad, dort auch Dozententätigkeit; 2000 Übersiedlung aus politischen Gründen nach Deutschland, hier solistische Tätigkeit sowie Mitglied in verschiedenen Ensembles

ART Ensemble NRW, 1986 gegründet; Förderung u. a. durch den Deutschen Musikrat und das Kultursekreteriat NRW, Produktion beim Hessischen und Westdeutschen Rundfunk; Auftritte in ganz NRW, sowie in Palma/Mallorca, dem Kelemen-Festival in Kroatien und dem Weltmusikfest der IGNM 2005; 1996-99 Konzertreihe „Neue Musik im Museum“, Tätigkeit auch im Bereich der Kammeroper; Sitz des Ensembles in Düsseldorf-Flingern („Klangraum 61“); zuletzt Konzertreisen nach Zagreb und Klagenfurt

Daniel Agi, 1979 in Masht-Azar (Syrien) geboren; Flötenstudium in Köln und Freiburg (Hans-Martin Müller, Robert Aitken), 2004/05 Mitglied der Duisburger Philharmoniker, 2006/07 Stipendiat der Ensemble Modern Akademie in Frankfurt, Master-Abschluss; Mitglied im ensemble chronophonie, Gründungsmitglied des Ensembles hand werk, intensive Beschäftigung vor allem mit Neuer Musik (zahlreiche Uraufführungen); Rundfunk- und CD-Produktionen, Konzertreisen u.a. nach Korea, China, Portugal, Kuwait und Litauen

Robert Bonsmann, 1975 in Düsseldorf geboren; Studium der Schulmusik in Essen und Düsseldorf; Tätigkeit in den Bereichen Korrepetition/Liedbegleitung, Ensemblemusik und Dirigieren; CD-Produktionen, Konzerttätigkeit u.a. in Belgien, Holland, Amerika, Japan und Australien; Lehrtätigkeit am Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium in Ratingen

Miro Dobrowolny, geboren 1959 in Zagreb; Studium in Duisburg, Düsseldorf und Köln: Violine, Komposition (Dimitri Terzakis), Dirigieren, Kammermusik (Amadeus-Quartett) und Musikwissenschaft. 1986 Gründung des ART-Ensembles NRW, Gründer und ab 1994/95 Leiter der Bergischen Biennale, Mitarbeit beim „Ensemblia“ - Festival Mönchengladbach und seit 2008 Leiter der Gladbacher Nachtmusiken; Werke verschiedener Gattungen (u. a. Heptalogie „Missae“); zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen

Foto: Wolfgang Schwager

Ulrich Eisenlohr, 1954 geboren, Studium in Mannheim (Schulmusik, Klavier) und Stuttgart (Liedgestaltung). Konzerttätigkeit als Liedbegleiter und Kammermusiker in Europa, Amerika und Japan, Auftritte u.a. im Wiener Musikverein und bei den Berliner Festwochen; zahlreiche Rundfunkproduktionen, etwa 50 CD-Einspielungen; Auszeichnungen: "Preis der deutschen Schallplattenkritik", „Classical Internet Award“. 1998-2010 künstlerische Leitung einer CD-Einspielung sämtlicher Schubertlieder, 2011 Veröffentlichung; seit 1984 Leiter einer Hochschul-Liedklasse in Mannheim, Meisterklassen für Lied und Kammermusik

Fabian Hemmelmann, 1977 in Lahnstein geboren; Gesangstudium in Detmold (Thomas Quasthoff) und Köln (Klesie Kelly-Moog); deutschlandweite Konzerttätigkeit mit Liederabenden und Oratorien (Kölner Philharmonie, Stuttgart, Berlin), international in Luzern, Caracas und Calgary. Schwerpunkt Neue Musik als Solist bei Festivals wie Biennale Venedig, Luzern Festival, Acht Brücken Köln mit Werken von Huber, Kurtag, Ligeti u.a.; Mitwirkung beim Klangforum Heidelberg, SWR Vokalensemble Stuttgart, Gründer und Leiter der Kölner Vokalsolisten

Karl-Heinz Hermanns, 1955 in Mönchengladbach geboren; Studium der Theologie und Germanistik, Arbeit als Cityseelsorger mit dem Seelsorgeschwerpunkt Kunst und Kirche in der katholischen Pax-Christi-Gemeinde Krefeld-Oppum; besonderes Interesse an Kunst und Literatur, Bildungsreisen u. a. in den Nahen Osten, zu den Stätten der Bibel und in die Welt der Religionen, vielfältige Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Kulturen

Julia Mihály, 1984 geboren; Studium Gesang / elektronische Komposition in Hannover;spezialisiert auf die Aufführung zeitgenössischer Musik mit Schwerpunkt Stimme und Live-Elektronik; Künstlerresidenz am Atelier Klangforschung der Universität Würzburg, mehrfache Stipendiatin der Kunststiftung NRW, 1. Preisträgerin der Stockhausen-Stiftung für Musik; Auftritte bei zahlreichen Festivals für Neue Musik auf, u. a. Bayerische Staatsoper München, Beethoven Fest Bonn, NDR Hamburg (Das Neue Werk), Chiffren Festival Kiel, ZKM Karlsruhe, Ruhrtriennale

Christoph Scholz, geboren in Castrop-Rauxel, Studium der Kirchenmusik und Chorleitung in Köln und Essen (A-Examen), diverse Meisterkurse, u.a. bei Gerd Zacher, Sylvain Cambreling und Ralf Otto. Seit 1994 hauptamtlicher Kirchenmusiker in Krefeld, intensive Beschäftigung besonders mit Alter und Neuer Musik, u.a. Konzeption der interdisziplinären Konzertreihe "Dialog Musik-Kunst" in Pax Christi; 2010 Durchführung eines Großprojektes: Aufführung von insgesamt 25 Bach-Kantaten im Rahmen des Gottesdienstes

Bijan Tavili, 1975 in Teheran geboren. Ingenieurwesen- (Maschinenbau), Kompositions- und Musikwissenschaftsstudium in Teheran, Rotterdam, Bremen und Essen u. a. bei Klaas de Vries, Younghi Pagh-Paan, Günter Steinke (Komposition) und Andreas Jacob (Musikwissenschaft). Diverse Auftragskompositionen, etwa für die Philharmonie Essen und das Gladbecker Kammerorchester, Stipendien (u.a. DAAD, Friedrich-Ebert-Stiftung); Aufführungen in Europa und den USA. Seit 2009 Lehrtätigkeit an der Folkwang Universität Essen und in Münster. Tätigkeit als Musikethnologe und Interpret der orientalischen Musik

Foto: Maik Deicke

Martin Wistinghausen, 1979 in Düsseldorf geboren; Gesang-, Kompositions-, Germanistik- und Geschichts-Studium in Köln, Mannheim, Düsseldorf und Salzburg, Lehrer: Kurt Moll, Rudolf Piernay (Gesang), Ulrich Leyendecker, Adriana Hölszky (Komposition). Stipendiat verschiedener Stiftungen, u. a. DAAD, Konrad Adenauer-Stiftung, Kleiner Markgräflerhof Basel; als Komponist und Sänger Preisträger diverser Wettbewerbe; Auftragskompositionen der Komischen Oper Berlin, des Heidelberger Theaters etc., Rundfunkproduktionen (SWR, Deutschlandradio Kultur)

Kompositionswettbewerb

Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projektes zum Thema Orient-Okzident: Tage Neuer Musik Krefeld vom 11. bis 13. Oktober 2013 wwurde ein Kompositionswettbewerb durchgeführt.

PreisträgerInnen des Wettbewerbs sind:

Matthias S. Krüger mit seinem Werk "Kambozorg" (1. Preis)
Gabriel Malancioiu mit seinem Werk "Faces of Oneness" und
Erich S. Hermann mit seinem Werk "shift 6–commentary on silence" (jeweils 2. Preise)
Katharina Roth mit ihrem Werk "Snake Charmer" und
Raphaël Languillat mit seinem Werk "Orchidées oranges (d' après Hokusai)" (jeweils 3. Preise)


Der Wettbewerb war ausgeschrieben für folgende Besetzung:

Sopran oder Bariton,
Flöte (auch Piccolo-,
Alt- und Bassflöte),
Klarinette (in B/A/Es, auch Bassklarinette),
Violine,
Violoncello,
Klavier,
Schlagzeug.

• Die Komposition muss einen deutlichen Bezug zum Leitthema des Festivals Orient-Okzident haben.

• Es kann ein passender Text gewählt werden, der für Stimme(n) und mindestens zwei Instrumente der oben angegebenen Besetzung ganz oder in Teilen vertont wird.

• Es ist auch möglich statt einer Vokalkomposition ein rein instrumentales Werk für mindestens drei Instrumente einzureichen.

• Teilnahmeberechtigt sind alle Komponistinnen und Komponisten ohne Altersbegrenzung.

• Eingereicht werden dürfen nur Werke, die bisherweder aufgeführt noch veröffentlicht wurden.

• Die Dauer des Werkes sollte zwischen 6 und 14 Minuten liegen.

Auswahlverfahren:

Aus den vorgelegten Kompositionen werden von der Jury bis zu fünf Werke zur Uraufführung ausgewählt. Die ausgewählten Kompositionen werden während des Festivals durch das Kölner Kammerensemble für Neue Musik hand werk uraufgeführt. Anschließend werden der 1. bis 3. Preis vergeben. Der Jury ist es vorbehalten, Preise nicht zu vergeben oder diese zusammen zu fassen. Die endgültige Juryentscheidung und Preisverleihung erfolgt direkt nach der Uraufführung im Rahmen des Festivals.

Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preis:

Es steht ein Preisgeld von insgesamt 4.000,00 Euro zur Verfügung.

Jury:

Mihkel Kütson, GMD
Theater Krefeld/ Mönchengladbach
Prof. Dimitri Terzakis, Komponist
Martin Wistinghausen, Komponist und Sänger
Miro Dobrowolny, Komponist

Einsendeschluss ist der
15. 06. 2013

Bekanntgabe der Juryentscheidung der Stücke, die in die engere Wahl kommen und auf dem Festival uraufgeführt werden: Anfang August 2013.

Folgende Unterlagen sind einzureichen:

• Partitur (4 Exemplare) mit Titel und Entstehungsjahr sowie Angaben über die Aufführungsdauer, ohne Namen der Komponistin bzw. des Komponisten.

• Genaue Erläuterungen zur Aufführung, soweit dies nicht eindeutig aus der Partitur zu ersehen ist.

• Zusätzlich ein verschlossener Umschlag mit dem Titel des Werkes, Name und Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Kurzbiographie und einer Bestätigung, dass das Werk weder veröffentlicht, noch aufgeführt ist.


• Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgeschickt. Es besteht keine Haftung des Veranstalters über das eingesandte Material.

• Für die Herstellung des Aufführungsmaterials der zur Uraufführung ausgewählten Werke ist die Komponistin/der Komponist selbst verantwortlich.

• Das Material muss bis zum 01.09.2013 vollständig vorliegen und gut lesbar sein.

Einverständnis:

Mit der Teilnahme am Wettbewerb erklärt sich die Komponistin/der Komponist mit einer Aufführung des eingesandten Werkes sowie einer eventuellen Rundfunk-, Fernseh-oder CD- Aufnahme einverstanden.

Einsendeadresse:

Pax-Christi-Gemeinde
„Kompositionswettbewerb“
Glockenspitz 265
47809 Krefeld

wettbewerb@neuemusik-krefeld.de
www.neuemusik-krefeld.de




Composition Competition

Forming part of a transnational project on the theme of Orient-Occident, the Krefeld New Music Days, which took place from 11-13 October 2013, held a composition competition.

The winners of the competition are:

Matthias S. Krüger with his work "Kambozorg" (1st price)
Gabriel Malancioiu with his work "Faces of Oneness" and
Erich S. Hermann with his work "shift 6–commentary on silence" (2nd prices)
Katharina Roth with her work "Snake Charmer" and
Raphaël Languillat with his work "Orchidées oranges (d' après Hokusai)" (3rd prices)


The instrumentation as follows: soprano or baritone, flute (doubling piccolo, alto and bass flutes), clarinet (Bb, A, Eb and bass), violin, ‘cello, piano and percussion.

soprano or baritone,
flute (doubling piccolo,
alto and bass flutes),
clarinet (Bb, A, Eb and bass),
violin,
‘cello,
piano and
percussion.

• The work must take to heart the theme of the Orient-Occident festival.

• If the work is for voice(s) it should also include at least two of the previously mentioned instruments. Alternatively, a purely instrumental work may be submitted, providing it makes use of at least three players.

• Participation is open to all composers of any age.

• Works submitted must not have already been performed or published.

• Duration of the work should be between 6-14 minutes.

Selection Procedure:

From the submitted works, the jury will choose up to five works for performance. The works will be performed during the festival by the Cologne-based ensemble for new chamber music, hand werk. Subsequently, prizes will be awarded for 1st to 3rd place. The jury reserves the right to not award a prize, without the need to justify itself. The final decision of the jury and the award ceremony will take place directly after the concert. The decision of the jury cannot be contested and is final.

Prize:

There is a total of 4.000 € available to be won.

Jury:

Mihkel Kütson, artistic director
Theater Krefeld/ Mönchengladbach
Prof. Dimitri Terzakis, Composer
Martin Wistinghausen, Composer and Singer
Miro Dobrowolny, Composer

Closing date for submissions:
15 June, 2013

The announcement of the jury’s decision and the pieces to be performed will occur in the beginning of August 2013.

The following documents are required for submission:

• Score (4 copies) with title, year of creation and duration, but without the name of the composer.

• Detailed performance instructions, to whatever extent not made obvious by the score itself.

• In addition, a sealed envelope with the title of the work, and the name, address, telephone number and e-mail address of the composer. Also include a short biography, and confirmation that the work has not been performed or published.

• Submitted material will not be returned and there is no liability on the part of the organiser for the submitted material.

• The composer is responsible for the production of legible performance material for the concert. All performance material must be submitted by 1 September 2013



Agreement:

All composers, by participating in the competition, agree to the performance of his or her work, as well as possible radio or TV broadcasting and recording.

Adress:

Pax-Christi-Gemeinde
„Kompositionswettbewerb“
Glockenspitz 265
47809 Krefeld

wettbewerb@neuemusik-krefeld.de
www.neuemusik-krefeld.de

Education

In den Wochen vor den Tagen Neuer Musik wurden in Krefelder Schulen vier Workshops zum Thema Orient - Okzident durchgeführt. Die Ergebnisse werden im Konzert am Nachmittag des 11.10. präsentiert.

Die Workshops im einzelnen




Die orientalische SÆITE
Schüler der Musikschule Krefeld und Gäste
Leitung: Miro Dobrowolny

Denke ich an den Orient, so fasziniert mich als Komponist und Musiker vor allem der Reichtum der nichttemperierten Intervalle, das Melisma einer sich über Jahrhunderte erhaltenen einstimmigen Musik. Dieses Faszinosum rührt wahrscheinlich auch aus dem Fremden, das die Klänge des Orients bei aller Kenntnis und bereits seit über 250 Jahren der Musikgeschichte immer noch für uns haben.
Dieser Faszination wenig bekannter Klänge und ihrer Kultur, dem „Schulen zum Hören“, das Ausprobieren und Selbermachen will „Die orientalische SÆITE“ im Rahmen der Tage Neuer Musik Krefeld 2013 mit jungen Menschen Rechnung tragen.
Kompositorisch- Imrovisatorisches Konzept:
Das Stück „Die orientalische SÆITE“ wird in Modulen komponiert. Mehrere, vorwiegend Streichergruppen, bekommen jeweils ein Blatt mit ca. 5 kurzen Spielanweisungen. Diese Module werden im Augenblick der Aufführung auf Zeichen des Dirigenten/ Komponisten gespielt. Die einzelnen Gruppen sind unterschiedlich eingestimmt und skordatiert. Je nachdem welche Gruppen spielen, ergeben sich ständig neue Klangkombinationen.





Krefelder Orient – Orient in Krefeld?
Klasse 4a der Edith-Stein-Schule Krefeld
Leitung: Lea Paulus und Christoph Scholz

In fast jeder Schulklasse Krefelds sind Kinder mit unterschiedlichem Migrationshintergrund. Ihre Familien sind vor wenigen Jahren eingewandert, vor einer oder zwei Generationen, vor hundert Jahren, oder früher. Christoph Scholz begibt sich mit der Klasse 4a der Edith-Stein-Schule, Krefeld Uerdingen, und ihrer Lehrerin Lea Paulus auf kulturelle Spurensuche.
Ein Teil der Klasse spürt der eigenen Geschichte nach: Die Kinder ergründen zunächst ihre Herkunft (offensichtlich manchmal, manchmal gibt der Name Aufschluss…). Dann gehen sie auf die Suche: Was kenne ich aus meiner Heimat, Geschichten, Gedichte, Lieder oder Musikstücke. Auch Bilder, landestypische Kleidung und Bräuche und Gerüche dürfen eingebracht werden.
Die andere Gruppe sucht nach kulturellen Besonderheiten des Orients. Auch hier geht es um Geschichten, Gedichte, Lieder, Bräuche etc. Sie informiert sich auch über die verschiedenen Länder und Kulturen, trägt Informationen aus Geschichte und Gegenwart zusammen.
Beide Gruppen tragen vor, was sie gesammelt haben. Nach festen Spielregeln wird dann aus dieser Sammlung eine Collage erstellt. Die Collage ist interdisziplinär und wird von allen Kindern gemeinsam als szenisches Spiel uraufgeführt.





BABYLON 2013
Chorios des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums Ratingen
Leitung: Robert Bonsmann und Martin Wistinghausen

Das Aufeinanderprallen verschiedener Sprachen und Kulturen – nichts symbolisiert diese Thematik so sehr wie der biblische Bericht des Turmbaus zu Babel.
„Babylon“ - so lautet der Arbeitstitel eines Werkes für Stimmen. Stimmen - singend und flüsternd, sprechend und schreiend. Unterschiedliche Sprachen, stimmliche Ausdrucksweisen, Lautstärken prallen aufeinander.
Mit dem Vokalpraktischen Kurs und den Chorios des Carl Friedrich von Weizsäcker- Gymnasiums erarbeiten wir eine improvisatorische Performance, in der die SchülerInnen all ihre Ideen einbringen können.
Zielgruppe: 10. – 12. Schuljahr





„Wie der Zwist der Liebenden …“
SchülerInnen der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasium am Moltkeplatz
Leitung: Martin Sander und Bijan Tavili

Eine der Regionen, die bedeutenden Einfluss auf die kulturelle Entwicklung Europas ausübten, ist Orient. Die ständigen Begegnungen und Wiederbegegnungen beider Kulturen werden nie ein Ende haben; denn sie sind zwei Seiten einer Medaille. Ohne die Andere verliert auch die Eine ihre ursprüngliche Bedeutung.Ausgehend von einem Fragment Hölderlins versuchen die SchülerInnen sich mit einigen Aspekten orientalisch-abendländischer Begegnungen zu beschäftigen und diese musikalisch zu thematisieren. So benutzen sie einerseits westliche Instrumente, und andererseits machen sie von Grundprinzipien orientalischer Musik - etwa die Ornamentik, das Prinzip der (verzierten) Linie und Linearität - Gebrauch, um die semantischen Aspekte des Hölderlin Textes - eine Darstellung eines Verhältnisses, die mit wenigen Wörtern die beste Beschreibung vom Verhältnis zwischen beiden Kulturen sein kann - musikalisch zu gestalten. Dabei bildet der von allen SchülerInnen gesprochene Text das Sprachmaterial zur Erstellung einer Tonbandzuspielung, die als ein wichtiger Bestandteil der Präsentation fungiert.

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Presse

Kirchenzeitung

Westdeutsche Zeitung

Westdeutsche Zeitung

Weitere Informationen folgen.

Pax Christi

»Wenn der Kirche an einem Dialog gelegen ist, muss sie sich auf die Spurensuche des Transzendenten auch außerhalb ihrer traditionellen Domänen machen.«
(Albert Gerhards, Die Künste und die Kirche, 1993)

Im Seelsorgebezirk Pax Christi der Pfarre St. Augustinus stehen Gottesdienste, Bildungsangebote, Arbeitskreise, Konzerte sowie Veranstaltungen zu Kunst, Kultur, Kirche und Gesellschaft in einem vertieften Dialog miteinander. Im Sinne „kultureller Diakonie“ finden hier u.a. verlässlich Kulturforum, Aktuelles Forum, Matineekonzerte sowie Kirche & Kunst: unterwegs statt. Facettenreiche Kurs- und Bildungsangebote ergänzen das Angebot. Der Instrumentalkreis und das Blockflötenensemble beziehen weitere Kreise in die gemeindliche Arbeit ein.
Musikalisch besonders gestaltete Gottesdienste, insbesondere die regelmäßigen Kantatengottesdienste, laden zahlreiche Menschen - auch aus dem weiteren Umfeld - in die Pax-Christi-Kirche ein. Die Sonntagsgottesdienste erreichen ebenfalls Besucherinnen und Besucher, die eine orientierende liturgische Erfahrung sowie oftmals auch die Begegnung von Kunst und Kirche suchen. Kunst entfaltet in diesem kirchlichen Raum ihre ureigene Botschaft und Inspiration.
Pax Christi ist auch ein Ort der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Verortung. Besuchergruppen, Interessierte an Kunst und Theologie kommen ins Gemeindezentrum um bei Führungen oder bei Bildungs- und Kulturangeboten Orientierung, Inspiration, Wertschätzung zu finden. Ein offenes und einladendes Ambiente ermöglicht hierbei eine unaufdringliche aber stets achtsame Gastfreundschaft, die einen Dialog zwischen Kunst und Kirche, zwischen Menschen und deren Erfahrungen sowie deren Fragen und biblischer Botschaft ermöglichen will.
Die Pax-Christi- Gemeinde in Krefeld ist insbesondere durch mehr als 30 zeitgenössische Kunstwerke international renommierter Künstler, wie u.a. Günther Uecker, Joseph Beuys, Klaus Staeck und Ulrich Rückriem, weithin bekannt. Seit mehr als zehn Jahren finden hier darüber hinaus regelmäßig Konzerte mit zeitgenössischer Musik statt. Auch in der Vergangenheit gab es hier schon zweimal Tage Neuer Musik.

Kontakt

allgemein: info@neuemusik-krefeld.de

Presse: presse@neuemusik-krefeld.de

Kompositionswettbewerb: wettbewerb@neuemusik-krefeld.de

Schulprojekte: workshops@neuemusik-krefeld.de

Pax-Christi-Gemeinde
Glockenspitz 265
47809 Krefeld